Pressemitteilung & Newsletter 01/2026 erschienen am 26.05.2026
Film aus der Reihe „Kölner Bilder und welche Geschichten sie erzählen“ Eines von Kölns bekanntesten und oft in der Presse beschriebenen Geheimnisse verbirgt sich sieben Meter unter der Erde in der Kanalisation. Der Kronleuchtersaal. Bei dem "Saal" handelt es sich um ein großes Kanalbauwerk in dem ein üppig geschmiedeter zwölfflammiger Kronleuchter hängt. Warum? Als Erklärung dafür dienen zwei Legenden, die laut denen, die sie verbreiten, auf historischen Quellen beruhen. Dieser Film bringt Licht ins Dunkel der Legenden um den Kronleuchtersaal und zeigt, dass diese Legenden nach historischen Recherchen alle ins Reich der Fantasie gehören. Die Antwort auf die Frage warum ein Kronleuchter in der Kölner Kanalisation hängt, ist, wie so oft, viel einfacher und unspektakulärer, als es den Kölnerinnen und Kölnern mittels vieler Publikation bisher erzählt wurde. [KH] Filmlink: https://youtu.be/nGgfOveyv6Q Ein Film von Klaus Hausmann Sprecher: Gerd Krebber, Klaus Hausmann Produktion: WEGEN de LEUT media, Klaus Hausmann, © 2026 KI-HINWEIS: Da es kaum zeitgenössisches Foto- und Filmmaterial hinsichtlich der Arbeit der weiblichen Polizei in Köln und Hamburg gibt, setzt der Film aus Gründen der Illustration in Teilen ersatzweise KI-generiertes Material ein. Diese Passagen werden im Film kenntlich gemacht. Dauer 13:39 Min., Formate: FullHD, 4K
Kontaktinformationen / Impressum “Das historische Köln“ c/o WEGEN de LEUT media, Klaus Hausmann Besselstraße 22, 51065 Köln Fon: +49 221 4730868 email@wegen-de-leut.de
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Die Festung Köln und die Spionage
Neuer Film aus der Reihe „Kölner Bilder und welche Geschichten sie erzählen“ Köln war von 1815 bis 1918 eine Festung von höchster Priorität und hat eine umfangreiche Militärgeschichte. Die Preußen, zu deren Staatsgebiet Köln seit dem Wiener Kongress 1815 gehörte, bauten Köln zum Festungsbollwerk aus, das einem möglichen französischen Angriff stand halten sollte. Dazu wurden im Lauf der Zeit zwei Festungsringe mit vielen Forts und Lünetten um die Stadt errichtet, die jeden Winkel beschießen konnten. Ein Blick in die Stadtpläne dieser Zeit verrät uns nichts oder nur andeutungsweise etwas darüber. Von Beginn an waren die militärischen Bauten in und um Köln geheim. Es gab strenge Sicherheitsvorschriften, die die Kölnerinnen und Kölner zu beachten hatten und auf die sie in öffentlichen Bekannt- machungen hingewiesen wurden. Ausländische Reisende wurden zeitweise mittels einer Visumspflicht überprüft und Reisende mit Ziel Köln wurden besonders durch die geheime preußische Staatspolizei überwacht. Das geschah oftmals mittels der Kölner Wirte und Hoteliers. Vor einigen Monaten fand Klaus Hausmann vom Projekt "Das historische Köln" im schwedischen Reichsarchiv in Stockholm Karten der Festung Köln, aus den Jahren 1840 bis 1845, die jedes Detail des ersten Festungsrings zeigen und alle für einen effektiven Beschuss der Festung nötigen Daten enthalten. Die gefundenen Karten sind französisch beschriftet. Hatten wir damit eine groß angelegte Spionagegeschichte entdeckt und wenn ja, wer hat die Festung Köln so detailliert ausspioniert? Der Film erzählt mit Werner Müller als Gast einen Teil von Kölns Militärgeschichte, gibt Einblicke in die preußische Spionageabwehr, zeigt wie es trotz all dem möglich war die Festung Köln bis ins kleinste Detail auszuspionieren und berichtet über den überraschenden Urheber der groß angelegten Spionageaktion. [KH] Filmlink: https://youtu.be/JPa2xG63Oys Ein Film von und mit Klaus Hausmann Gast: Werner Müller Produktion: WEGEN de LEUT media, Klaus Hausmann, © 2026 Dauer: 17:11 Min., Formate: FullHD, 4K
Foto: Wikipedia
Foto: Wikipedia
Foto: Rheinisches Bildarchiv Köln
Foto: Jacob Scheiner, Köln in der Vogelschau
Foto: Klaus Hausmann
Foto: pixabay.com
Archiv Martin Junkersdorf Die Sichtung, Sortierung und Verteilung ist abgeschlossen. Nachdem wir vor etwas über einem Jahr das Archiv Martin Junkersdorf in Form von vier Qubikmeter Umzugskartons und vielen weiteren Behältnissen übernommen haben, ist es uns inzwischen gelungen den gesamten Archivbestand zu sichten, zu sortieren und viele besondere Teile des Archivs als Schenkungen an zur Auswertung und Lagerung besser geeignete historische Archive zu übertragen. Ein großer Bestand des Archivs ist Teil unseres historischen Archivs geblieben. Darunter viele historischen Bücher, Broschüren und Zeitschriften in den Originalausgaben, Kartenmaterial, hunderte Fotoabzüge, Negative, filigrane Glasnegative, und vieles mehr. All das dient oft als Quelle für unsere täglichen Postings auf Facebook, ist Recherchehilfe für historische Projekte und ist häufig Teil und Ausgangspunkt für unsere Filmproduktionen über die Geschichte Kölns. Auf diese Weise erweitert das Material die reichhaltige Stadtgeschichte und wird Stück für Stück für das interessierte Publikum sichtbar. Einen Teil des Materials, das wir dem Historischen Luftfahrtarchiv Köln von Werner Müller als Schenkung übertragen haben, wird ab dem 11. Juli 2026 anlässlich der Ausstellung „100 Jahre Flughafen Köln Butzweilerhof“ erstmalig zu sehen sein. Darunter die in der Zeit des Nationalsozialismus als Staatsgeheimnis klassifizierten Originalbaupläne des Fliegerhorsts Ostheim (heute Krankenhaus Merheim). Dem NS-Dok übertrugen wir einen sehr großen und durchaus für die Stadtgeschichte dieser Zeit spektakulären Archivbestand. Nach unserem letzten Stand der Dinge befand sich insbesondere der Aktenbestand Ende 2025 in der Restaurierung. Über den Verbleib des Bestands den wir im August 2025 dem Historischen Archiv der Stadt Köln übertargen haben, darunter Druckwerke, die bis ins 17. Jahrhundert zurückreichen, wissen wir nichts. Mehrere Versuche in Zusammenarbeit mit dem Historischen Archiv der Stadt Köln über den Fortschritt der Restaurierung und der historischen Auswertung des Materials zu informieren verliefen seitens des Archivs im Sand. Wir werden nun etwa ein Jahr nach den Schenkungen bei beiden städtischen Archiven nach dem aktuellen Stand der Restaurierung und der historischen Auswertung des Materials fragen, um im kommenden Newsletter und der dazu gehörigen Pressemitteilung darüber zu berichten. [KH]
Der Kronleuchtersaal in der Kölner Kanalisation
Gerd Krebber Klaus Hausmann
Wenn Sie über Wissen zur Stadtgeschichte verfügen und sich zutrauen über das eine oder andere Bild, das wir auf unserer Facebookseite „Das historische Köln“ veröffentlichen, Beiträge zu schreiben, freuen wir uns, wenn Sie sich bei uns melden. Wir suchen ehrenamtliche Autorinnen und Autoren, die zu alten Fotos der Stadtgeschichte historisch fundierte und unterhaltsame Textbeiträge für die Kölnerinnen und Kölner schreiben möchten. Wenn sie das Wissen, die Zeit und die Lust dazu haben, melden Sie sich bei uns … email@wegen-de-leut.de · Fon: +49 221 4730868 Unsere Facebookseite: https://www.facebook.com/koelnhistorisch
Allgemeine Informationen
Gerd Krebber
Klaus Hausmann
Klaus Hausmann
Werner Müller
Spionagekarte aus dem Jahr 1840
Spionagekarte aus dem Jahr 1840